
1. Leichte Demenz (erstes Stadium): Hauptmerkmal ist Vergesslichkeit. Betroffene verlieren ihre zeitliche und örtliche Orientierung und haben Schwierigkeiten, neue Informationen im Langzeitgedächtnis zu speichern. Dies führt oft zu Unsicherheit, Niedergeschlagenheit, und Rückzug; in manchen Fällen kann es auch zu aggressivem Verhalten kommen.
2. Mittelgradige Demenz (zweites Stadium): Betroffene benötigen Unterstützung bei alltäglichen Aktivitäten wie Essen, Ankleiden und Körperpflege. Die Symptome verschlechtern sich zunehmend und werden von motorischen Schwächen begleitet.
3. Schwere Demenz (drittes Stadium): Patienten sind alleine nicht mehr überlebensfähig, entwickeln oft Schluckstörungen, Halluzinationen und verlieren die Fähigkeit zu gehen oder zu sitzen. In der Terminalphase, kurz vor dem Tod, treten starke körperliche Beeinträchtigungen auf, und die Patienten sind vollständig pflegebedürftig.
Hauptsächlicher Risikofaktor ist das Alter; mit steigendem Alter wächst die Wahrscheinlichkeit einer Demenz deutlich. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht und Diabetes.
• Förderung einer ruhigen Atmosphäre: Ruhezeiten, Körperkontakt und eine entspannte Umgebung sind wichtig. Korrekturen und Widerspruch sollten vermieden werden, da sie Frust und Aggressionen auslösen können.
• Fördernde Aktivitäten: Gemeinsame Aktivitäten wie Einkaufen, Gartenarbeit, Spaziergänge und Spiele sowie das Hören von Musik und das Betrachten von Fotoalben können positive Effekte auf das Wohlbefinden haben.
• Eigene Gesundheit der Angehörigen: Angehörige sollten auf ihre eigene Belastung achten, um eine adäquate Pflege gewährleisten zu können. Im fortgeschrittenen Stadium wird die Unterstützung durch professionelle Pflegekräfte oder Pflegeheime oft notwendig.
SeniorPalace-Pflegeheime in Ungarn, Tschechien und der Slowakei sind spezialisiert auf Demenzpflege und bieten gezielte Aktivitäten wie Gymnastik, Musikprogramme und Spaziergänge. Das Pflegepersonal ist darin geschult, ein verständnisvolles Umfeld zu schaffen und die Teilhabe der Patienten an Freizeitaktivitäten ohne Zwang zu fördern.
Diese Übersicht könnte als Grundlage für Angehörige dienen, um Entscheidungen im Umgang mit Demenzerkrankten zu treffen und die eigene Belastung im Blick zu behalten.
SeniorPalace Artur Frank